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! colspan="2" style="font-size:150%"| Wien
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! Stadt- und Landesflagge !!
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| Staat: ||
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| : || AT VIE
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| Kürzel, : || W
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| :
| 90001
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| : || 1010?1423, 1600,
1601, 1810, 1901
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| : || 01 <small>(international: +43 1)</small>
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| Website: ||
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! colspan="2"| Geographie
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| : || 414,87 km²
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| : || 13,9 % <small>(September 2020)</small>

Auf Tschechisch heißt die Stadt ''Víde?'', auf Slowakisch ''Viede?'', auf Polnisch ''Wiede?'' und auf Ukrainisch ''??????'' (Widen). Diese Formen stehen etymologisch in keiner Beziehung zum Bezirksnamen .

Die slowenische Bezeichnung für Wien, ''Dunaj,'' verweist auf die (die im heutigen Slowenischen ''Donava'' heißt).

Weitere Verwendungen der Bezeichnung

Die französische Stadt ist zwar namensgleich mit der französischen Bezeichnung Wiens, ihr Name ist jedoch weitaus älter als jener Wiens. In den und in existieren einige Siedlungen, welche die deutsche oder englische Bezeichnung von Wien im Namen tragen. Dies ist in vielen Fällen wohl auf Auswanderer zurückzuführen, die ihre neuen Siedlungen nach ihrem Herkunftsort benannten.
  • ''Wien'' gibt es in Missouri und .
  • ''Vienna'' gibt es in Alabama, , , Indiana, Louisiana, , Maryland, Michigan, Missouri, New York, North Carolina, , Ontario (Kanada), South Dakota, Texas, , und .
  • ''New Vienna'' gibt es in und .
  • ''South Vienna'' gibt es in Ohio.

In Nordamerika wird Vienna in seltenen Fällen als weiblicher Vorname verwendet. Ein prominentes Beispiel ist die kalifornische Musikerin , die den Vornamen in ihrem Künstlernamen verwendet.

Geografie

Lage und Landschaft

Wien liegt am Ostrand der , am Übergang zum , das zur leitet. Der Stadtkern erstreckt sich schon in der Ebene an der , die westlichen Stadtteile im , der östlichsten Gebirgsgruppe der . Vom Wiener Stadtgebiet ist nur ein relativ kleiner Anteil verbaut. Etwa die Hälfte Wiens ist , größere Teile werden auch lich genutzt.

Wien erhebt sich von auf dem . Im Nordwesten, Westen und Südwesten Wiens reicht der mit seinen Höhen (, ) und Wäldern bis ins Stadtgebiet hinein. Die Donau tritt durch die , eine Enge zwischen dem rechtsufrigen Leopoldsberg und dem linksufrigen , nach Wien ein. Aus dem Wienerwald fließen außerdem zahlreiche kleine Flüsse in die Stadt, der bekannteste davon ist der . Die Berge im Westen werden im Süden von eiszeitlichen Terrassen ( und ) fortgesetzt. Dieses gesamte Gebiet wird zum genutzt, es bildet die .

Der Osten der Stadt ist geprägt vom Wiener Anteil am flachen , der der Landwirtschaft dient, aber zunehmend verbaut wird. Im Südosten findet sich die als Wiener Anteil am . Angesichts der (wie bei vielen europäischen Städten) vorwiegenden befinden sich die gehobenen Wohngegenden eher am westlichen Stadtrand, wo unter anderem die Luft noch sauberer ist, während die alten Industriegebiete eher am südöstlichen Rand der Stadt liegen.

Räumliche Situation

Die Entwicklung zu einer der bedeutendsten und größten Städte s verdankt Wien unter anderem seiner günstigen geographischen Lage zwischen und pannonischem Raum und den historischen europäischen Achsen, der Süd-Nord-Achse entlang des Alpenrands () und der West-Ost-Achse entlang Alpenvorland und der als Wasserweg. Wien entstand am Kreuzungspunkt dieser Verkehrsstraßen. Die historische Stadt bildete sich ausschließlich südlich der Donau: Der Strom ließ sich hier leicht durch- oder überqueren, da sich der Strom im Wiener Becken in zahlreiche Arme mit Inseln dazwischen auffächerte. Heute erstreckt sich das Stadtgebiet weit beiderseits des Flusses.

Die Lagegunst auch in Bezug auf die historischen Nachbarländer und und die Routen Richtung , und trugen entscheidend dazu bei, dass sich Wien auf Dauer als Monarchenresidenz durchsetzte. Etwa von 1840 an führte dies auch zur Errichtung eines von Wien .

Seit dem Fall des und des s 1989 wachsen die seit 1945 unterbrochenen oder erschwert nutzbar gewesenen Verkehrs- und Wirtschaftsbeziehungen zu den nördlichen und östlichen Nachbarstaaten Österreichs wieder deutlich. So liegt Wien beispielsweise nur 55 km von der slowakischen Hauptstadt (Pressburg) entfernt; solch eine Nähe zweier Hauptstädte ist in Europa einmalig (abgesehen vom Sonderfall Vatikan/Rom). Die Stadtverwaltung hat auf die Situation mit der Beteiligung an der Europaregion reagiert.

Geologie

Wien liegt am östlichen Ausläufer der , die hier am Westrand des en s sowie an der vom bis heute im Wiener Raum landschaftsbildenden der Donau in die Tiefe abtauchen. Nördlich der Stadt überspringt die die Donau und leitet in die weiter. Der Untergrund der Stadt wird von verschiedenen geologischen Landschaften gebildet:
  • Schotter und Sande der und der jetzigen Donau sowie Locker
  • e, vor allem tertiäre Lockersedimente des Wiener Beckens
  • Festgesteine der und der im westlichen gebiet

Ein System von nord-süd-gerichteten Störungen und Brüchen durchzieht das Stadtgebiet. Mächtige körper sind in den Donauschottern anzutreffen.

Siedlungsstruktur

Wien ist mit einer Fläche von 414,87 Quadratkilometern das kleinste Bundesland Österreichs und vollständig vom Land umgeben, zu dem es bis 1920 (siehe ) gehörte. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 22,8 Kilometer, die West-Ost-Ausdehnung 29,4 Kilometer.

Da die . Zugleich ist Wien auch das Land mit dem größten Anteil von Gartenflächen, die 28,4 % oder 117,76 Quadratkilometer ausmachen. Gewässer (4,5 %) machen nur im Burgenland einen größeren Anteil an der Gesamtfläche aus.

Wien ist eines von vier Bundesländern in Österreich, die betreiben. 1,6 % der Fläche werden von Weingärten eingenommen. Waldflächen bedecken 17,8 %, landwirtschaftlich genutzt werden 14,8 % der Stadt- und Landesfläche.

Klima

Das Wiener bildet ein mit ozeanischen Einflüssen aus dem Westen und kontinentalen Einflüssen aus dem Osten. Dies macht sich im Jahresvergleich durch meist stark schwankende Messergebnisse bemerkbar. Insgesamt hat Wien meist nur geringere Niederschlagsmengen und längere Trockenperioden zu verzeichnen. Die Winter sind im Vergleich zu anderen Teilen Österreichs eher mild. Die mittlere Lufttemperatur beträgt im 30-jährigen Mittel im Stadtzentrum durchschnittlich 11,4 Grad Celsius, in den Außenbezirken (ZAMG Wetterstation Hohe Warte) 10,2 Grad Celsius. Die mittlere Niederschlagsmenge liegt bei rund 600 Millimetern, wobei im Westen der Stadt im Durchschnitt 741,5 Millimeter gemessen werden, im Osten hingegen nur 514,5 Millimeter. 60 Sommertagen stehen rund 70 Frosttage gegenüber. Am 8. August 2013 wurde an der Messstation ?Innere Stadt? mit 39,5 Grad Celsius die bisher höchste Temperatur in Wien gemessen.
In Wien befindet sich der Sitz der (ZAMG).

Die folgenden Klimadiagramme sind jeweils aus unterschiedlichen Stadtteilen und dienen der Quantifizierung des s von Wien.
{{Klimatabelle
|TABELLE =
|DIAGRAMM TEMPERATUR = rechts
|DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert
|DIAGRAMM NIEDERSCHLAG HÖHE = 200
|QUELLE = <ref name="ZAMG"> In: ''zamg.ac.at,'' abgerufen am 26. Februar 2020.</ref>
|Überschrift = Klimatabelle für Wien Innere Stadt (171 m)
|Ort = Wien

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