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{{Infobox Staat
|NAME-AMTSSPRACHE = <span style="font-size:1.4em;">'''Republik Österreich'''</span>
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|HAUPTSTADT = Wien
|STAATSFORM = Bundesrepublik
|REGIERUNGSSYSTEM = semipräsidentielle repräsentative Demokratie
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Alexander Van der Bellen
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Sebastian Kurz
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|WÄHRUNG = Euro (EUR)
|GRÜNDUNG = 976: Markgrafschaft Ostarrichi
1156: Herzogtum Österreich

1453: Erzherzogtum Österreich

1804: Kaisertum Österreich

1867: Doppelmonarchie Österreich-Ungarn

1918: Deutschösterreich

1919: Erste Republik

1934: Bundesstaat Österreich

1938: Teil des Deutschen Reiches

1945: Zweite Republik
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(Ende März bis Ende Oktober)
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'''Österreich''' (amtlich '''Republik Österreich''') ist ein mitteleuropäischer Binnenstaat mit rund 8,8 Millionen Einwohnern. Die angrenzenden Staaten sind Deutschland und Tschechien im Norden, Slowenien und Italien im Süden, die Slowakei und Ungarn im Osten sowie die Schweiz und Liechtenstein im Westen.

Österreich ist ein demokratischer und föderaler Bundesstaat, im Besonderen eine semipräsidentielle Republik. Seine großteils aus den historischen Kronländern hervorgegangenen neun Bundesländer sind das Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, die Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien. Das Bundesland Wien ist zugleich Bundeshauptstadt und einwohnerstärkste Stadt des Landes. Weitere Bevölkerungszentren sind Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck.

Das Land wird von der Böhmischen Masse und der Thaya im Norden, den Karawanken und dem Steirischen Hügelland im Süden, der Pannonischen Tiefebene im Osten und dem Rhein und dem Bodensee im Westen begrenzt. Mehr als 62 Prozent seiner Staatsfläche werden von alpinem Hochgebirge gebildet.

Die Bezeichnung Österreich ist in ihrer althochdeutschen Form ''Ostarrichi'' erstmals aus dem Jahr 996 überliefert. Zudem war die lateinische Form ''Austria'' in Verwendung. 1156 wurde Österreich im Heiligen Römischen Reich ein eigenständiges Herzogtum. Nach dem Aussterben des Geschlechts der Babenberger 1246 setzte sich das Haus Habsburg im Kampf um die Herrschaft in Österreich durch. Das als Österreich bezeichnete Gebiet umfasste später die gesamte Habsburgermonarchie sowie später das 1804 konstituierte Kaisertum Österreich und die österreichische Reichshälfte der 1867 errichteten Doppelmonarchie Österreich-Ungarn.

Die heutige Republik entstand ab 1918, nach dem für Österreich-Ungarn verlorenen Ersten Weltkrieg, aus den zunächst Deutschösterreich genannten deutschsprachigen Teilen der früheren Monarchie. Mit dem Vertrag von Saint-Germain wurden die Staatsgrenze und der Name Republik Österreich festgelegt. Die Erste Republik war von innenpolitischen Spannungen geprägt, die in einen Bürgerkrieg und die Ständestaatsdiktatur mündeten. Durch den sogenannten ?Anschluss? stand das Land ab 1938 unter nationalsozialistischer Herrschaft. Nach der Niederlage des Deutschen Reiches im Zweiten Weltkriegs wieder ein eigenständiger Staat, erklärte Österreich am Ende der alliierten Besatzung 1955 seine immerwährende Neutralität und trat den Vereinten Nationen bei. Österreich ist seit 1956 Mitglied im Europarat, Gründungsmitglied der 1961 errichteten Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und seit 1995 ein Mitgliedsstaat der Europäischen Union.

Geographie

 Olympia- und Weltcup-Siege für sich verbuchen konnte. Nicht mehr aktive Skisprung-Größen wie [[Toni Innauer|Anton Innauer]], [[Hubert Neuper]] oder auch [[Andreas Goldberger]] sind heute als Trainer und oft auch als Fernsehmoderatoren tätig. Der ehemalige Rodler [[Markus Prock]] ist jetzt als Manager für aktive Wintersportler tätig.

Sommersport

Auch im Sommersport, bzw. ganzjährig ausübbaren Sportarten kann Österreich immer wieder nennenswerte Erfolge für sich verbuchen, doch erreichen diese, bis auf den Fußball, bei weitem nicht die Reichweite des Wintersports, gemessen am Interesse der Bevölkerung. Bei Erfolgen im Zuge von Großereignissen wie den Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften gelangen diese Sportarten naturgemäß dennoch ins mediale Rampenlicht. Derartige Sportarten, in welchen Österreicher regelmäßig zu den potenziellen Siegesanwärtern zählen, sind vor allem der Segelsport (Roman Hagara, Hans-Peter Steinacher), Judo (Peter Seisenbacher, Ludwig Paischer, Sabrina Filzmoser, Claudia Heill), Triathlon (Kate Allen), Boxen (Marcos Nader, Hans Orsolics), Kickboxen (Günter Singer, Fadi Merza),
Schwimmen (Mirna Juki?, Markus Rogan, Dinko Juki?), Beachvolleyball (Europameister 2003 und 2007) sowie die Formel?1 (Ex-Rennfahrer Niki Lauda, Jochen Rindt, Gerhard Berger und der Rennstall Red Bull Racing).

Im Jahr 1988 konnte Peter Seisenbacher als erster Judoka seinen Olympiasieg von 1984 im Mittelgewicht (-86?kg) wiederholen.
1996 wurde Thomas Muster als erster Österreicher überhaupt Nummer 1 der Tennisweltrangliste, nachdem er ein Jahr zuvor den Titel von Paris?? die French Open, ein Grand-Slam-Turnier?? gewonnen hatte. Im Jahr 2003 holte Werner Schlager den Weltmeistertitel im Tischtennis, im Dezember 2005 erschwamm Markus Rogan bei der Kurzbahn-Schwimm-EM über 200-m-Rücken einen neuen Weltrekord, den ersten für Österreich seit 1912. Bei der Kurzbahn-WM 2008 schwamm er über dieselbe Strecke erneut Weltrekord und wurde damit Österreichs erster Schwimmweltmeister überhaupt.

Die Austrian Open ist ein Golfturnier der PGA European Tour genannten Turnierserie.

Vereinssport

Der Vereinssport besitzt in Österreich einen hohen Stellenwert. In vielen Gemeinden und Städten sind mehr als die Hälfte der Einwohner in Vereinen sportlich aktiv. Vor allem der Fußball besitzt lange Tradition, aber auch weniger bekannte Sportarten stoßen mancherorts auf regen Zulauf. So zählt Österreich beispielsweise im Faustball (besonders Vereine aus Oberösterreich) zur Weltspitze und wurde 2007 erstmals Herren-Weltmeister, hat außerdem eine der besten American-Football-Ligen weltweit, und manche der an der Donau oder an größeren Seen gelegenen Gemeinden haben eigene Wassersportvereine.

Hypo Niederösterreich zählt im Frauenhandball zurzeit ebenso zur europäischen Spitze wie die Vienna Vikings im American Football. Größte Erfolge im Fußball in jüngerer Vergangenheit waren das Erreichen des Finales im UEFA-Cup durch den SV Austria Salzburg 1994 sowie die drei Endspielteilnahmen im Europacup der Cupsieger durch die Wiener Austria 1978 und SK Rapid Wien in den Jahren 1985 und 1996.

'''International erfolgreiche Vereine aus Österreich'''

  • , UHK West Wien
  • , HC Wels

Internationale Sportveranstaltungen

Österreich war bisher dreimal Veranstalter Olympischer Spiele (Olympische Winterspiele in Innsbruck 1964 und 1976 sowie 1. Olympische Jugend-Winterspiele 2012 in Innsbruck). Insgesamt holten österreichische Sportler 79 Gold-, 98 Silber- und 103 Bronzemedaillen in der Geschichte Olympischer Winterspiele sowie 25 Gold-, 53 Silber- und 49 Bronzemedaillen bei Olympischen Sommerspielen (Stand: 2016).

Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi das österreichische Team vier Gold-, acht Silber- und fünf Bronzemedaillen.

Die Eishockey-Weltmeisterschaft fand 1964 in Innsbruck statt, 1967, 1977, 1987, 1996 und 2005 in Wien. Die Schwimmeuropameisterschaften fanden 1950, 1974 und 1995 in Wien statt. Die ersten Eiskunstlauf-Europameisterschaften der Sportgeschichte fanden 1892 in Wien statt, bis zum Jahr 2000 fanden acht weitere Europameisterschaften in Wien statt, die EM 1981 in Innsbruck.

Vom 7. bis 29. Juni 2008 war Österreich gemeinsam mit der Schweiz Veranstalter der Fußball-Europameisterschaft 2008. Die auf Österreich entfallenden Spiele fanden in Wien, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt statt, das Finale war in Wien.

Siehe auch

Literatur

  • Österreichische Nationalbibliothek: ''Österreichische Bibliographie: Verzeichnis der österreichischen Neuerscheinungen''. Wien 1946?2002. Seit 2003 Online-Ausgabe.
  • Ingeborg Auer u.?a.: ''ÖKLIM ? Digitaler Klimaatlas Österreichs.'' In: Christa Hammerl u.?a. (Hrsg.): ''Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik 1851?2001.'' Leykam, Wien 2001, ISBN 3-7011-7437-7.
  • Richard und Maria Bamberger, Ernst Bruckmüller, Karl Gutkas (Hrsg.): ''Österreich-Lexikon''. Verlagsgemeinschaft Österreich-Lexikon, Wien 2004, ISBN 3-85498-385-9 ? Fortgeführt als Online-Ausgabe.
  • Ernst Bruckmüller: ''Sozialgeschichte Österreichs.'' Verlag für Geschichte und Politik, Wien 2001, ISBN 3-7028-0361-0.
  • Harald Fidler: ''Österreichs Medienwelt von A?Z. Das komplette Lexikon mit 1000 Stichwörtern von Abzockfernsehen bis Zeitungssterben.'' Falter, Wien 2008, ISBN 978-3-85439-415-0.
  • Friedrich Heer: ''Der Kampf um die österreichische Identität.'' Böhlau, Wien 2001, ISBN 3-205-99333-0.
  • Erwin Ringel: ''Die österreichische Seele: Zehn Reden über Medizin, Politik, Kunst und Religion.'' Neuauflage. Kremayr & Scheriau, Wien 2005, ISBN 3-218-00761-5.
  • Robert und Melita Sedlaczek: ''Das österreichische Deutsch. Wie wir uns von unserem großen Nachbarn unterscheiden.'' Ueberreuter, München 2004, ISBN 3-8000-7075-8.
Geschichte
  • Peter Berger: ''Kurze Geschichte Österreichs im 20. Jahrhundert.'' 2. verb. Auflage. Facultas Universitätsverlag, Wien 2008, ISBN 978-3-7089-0354-5.
  • Karl Vocelka: ''Geschichte Österreichs. Kultur ? Gesellschaft ? Politik.'' Heyne, München 2002, ISBN 3-453-21622-9.
  • Herwig Wolfram (Hrsg.): ''Österreichische Geschichte.'' 14 Bände. Ueberreuter, Wien 1994?2006.

Weblinks

Einzelnachweise

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